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Antworten auf Ihre Fragen

1. Was ist derzeit besser: Relex Smile oder die Femtolasik?

Zum jetzigen Zeitpunkt kann man sagen, daß die Femtolasik der Relex Smile Methode in punkto Genauigkeit deutlich überlegen ist. Ab ca. 2017/2018 werden vermutlich Lasersysteme auf den Markt kommen (UV-Laser) die exakter arbeiten als der bisherige angewandte Laser der Relex Smile Methode.

2. Kann man durch die Laserbehandlung blind werden?

Nein, denn der Laserstrahl wirkt nur an der obersten Schicht des Auges. Das Auge wird vor der Behandlung exakt vermessen und der maximale Abtrag des Lasers wird auf ca. 30 % der Hornhaut begrenzt. Da die Eindringtiefe nur gering ist, ist eine Verletzung der tieferen Schichten (z. B. Linse, Netzhaut usw.) nicht möglich.

3. Kann der Laserstrahl das Auge beschädigen?

Nein. Der Laserstrahl führt einen schonenden Abtrag des Hornhautgewebes durch. Die Laserbehandlung erfolgt computergesteuert und wird immer vom Operateur und den Assistenten per Mikroskop und Monitor kontrolliert. Der Ablauf kann zu jedem Zeitpunkt unterbrochen und auch wieder aufgenommen werden. Der Laser ist außerdem mit einem sogenannten Eyetrackersystem ausgestattet, das dafür sorgt, dass die zu behandelnde Zone immer im Zentrum des Auges liegt. Das heißt, falls man während der Behandlung das Auge bewegt, steuert der Eyetracker den Laser automatisch nach oder unterbricht die Laserbehandlung.

4. Wird der Sehfehler hundertprozentig behoben?

Der Laser arbeitet äußerst präzise. Somit ist, abhängig von der Ausgangsrefraktion (dem Grad der Fehlsichtigkeit), eine Korrektur der Sehschwäche bis zu 100 % möglich. Nicht jeder Brechkraftfehler ist optimal behandelbar. Bei geeigneten Patienten gelingt die Korrektur meist schon mit dem Ersteingriff (97 %). Restrefraktionen können durch eine Nachbehandlung behoben oder mit schwachen Sehhilfen (z. B. für Autofahrten) ausgeglichen werden.

5. Wie oft ist eine Laserbehandlung pro Auge möglich?

Das kann man so allgemein nicht beantworten. Die Grenze für eine wiederholte Laserbehandlung ist die Hornhautdicke. Ein Auge mit durchschnittlicher Hornhautdicke lässt mehrere Behandlungen zu.

6. Wie lange hält die Korrektur der Laserbehandlung an?

Prinzipiell hält die Korrektur der Fehlsichtigkeit das ganze Leben. Ist das Wachstum des Auges und somit eine Längenveränderung des Augapfels nicht abgeschlossen, können bei jungen Patienten Veränderungen auftreten, die allerdings meist wesentlich geringer sind als die vorher bestehende Fehlsichtigkeit und die durch eine Nachbehandlung behoben werden können.

7. Gibt es Nebenwirkungen?

Nach der Behandlung kann es zu leichten Beeinträchtigungen der Sehleistungen kommen, die in der Regel unerheblich und vorübergehend sind (z. B. eine vermehrte Blendempfindlichkeit vor allem nachts, die Wahrnehmung von ringförmigen Lichtreflexen um Lichtquellen oder eine reduzierte Sehschärfe in der Dämmerung). Gelegentlich tritt auch ein vorübergehendes Fremdkörpergefühl (Trockenheit) im behandelten Auge auf. Sehr selten kann eine ungefährliche Augeninnendruckerhöhung erfolgen. Das Gefühl der „trockenen Augen“ kann ebenfalls vorübergehend verstärkt sein.

8. Können eventuell Dauerschäden auftreten? Wenn ja, welche?

Engmaschige Kontrollen nach der Behandlung garantieren eine frühzeitige Erkennung und Vermeidung von eventuellen Komplikationen, in erster Linie auch von Entzündungen, die dann durch den Einsatz von Antibiotika uns entzündungshemmende Tropfen beherrschbar sind. Besonders wichtig sind diese Kontrollen bis zum Abschluss der ersten Heilungsphase nach ca. zwei bis vier Tagen. Äußerst selten kann eine Trübung der Hornhaut durch Vernarbung als Folge von Entzündungen auftreten. Diese Störung verschwindet im Allgemeinen nach einiger Zeit wieder, kann jedoch auch im Rahmen einer Nachbehandlung mit dem Laser entfernt werden. Faltenbildungen oder Einwachsen der Epithelzellen unter der Flap können vorkommen und müssen durch Manipulation am Flap wieder behoben werden. Durch Einsatz des Femto-Lasers anstelle der Klingen ist die Häufigkeit solche Komplikationen deutlich weniger geworden.

9. Gibt es eventuell Spätfolgen ?

Spätfolgen sind nach heutigem Stand der Erkenntnisse (20 Jahre Erfahrung und weltweit 20 Millionen Behandlungen) ziemlich unwahrscheinlich und nicht zu erwarten, allerdings auch nicht 100 %-ig auszuschließen.

10. Was kann im schlimmsten Fall passieren?

Als seltene aber mögliche Effekte der Laserbehandlung sind zu nennen:

  • Es wird nicht die volle Korrektur der Fehlsichtigkeit erzielt.
  • Durch einen zu starken bzw. schwachen Behandlungseffekt kann es zur Über- oder Unterkorrektur des Auges kommen. Mögliche Abweichungen von der Idealrefraktion können mittels Korrekturbehandlung ausgeglichen werden.

11. Bestehen Erfahrungen über längere Zeit (Langzeiterfahrungen)?

Vor über 20 Jahren wurden die ersten Laserbehandlungen bei Fehlsichtigkeit durchgeführt. Mit den hochentwickelten Lasern der Gegenwart werden mittlerweile weitaus bessere Ergebnisse erzielt als mit den damaligen Geräten. Derzeit ist ein sehr hoher Entwicklungsstand erreicht, in absehbarer Zeit sind keine umwälzenden Neuerungen zu erwarten. Aufgrund der guten Ergebnisse und der nun vorliegenden Erfahrungen sind die gängigen Behandlungsmethoden mit dem Excimer-Laser von Fachgremien anerkannte wissenschaftliche Verfahren zur Korrektur der Fehlsichtigkeit.

12. Wie lange dauert die Laserbehandlung?

Die Vorbereitungszeit beträgt ca. 15 bis 30 Minuten, die eigentliche Behandlung (Lasereinsatz) dauert im Regelfall nur wenige Minuten.

13. Wie lange dauert die Nachsorge?

Die Nachsorge kann je nach Art des Eingriffs bis zu drei Monate dauern (Augentropfen usw.). In der ersten Woche sind Untersuchungen besonders wichtig. Nach der Abheilung des Auges erfolgen die Arztbesuche dann in größeren Abständen.

14. Welcher Zeitabstand liegt zwischen den Behandlungen beider Augen?

Je nach Indikation und Behandlungsart werden beide Augen an einem Tag (häufig), oder an verschiedenen Tagen behandelt.

15. Wie lange dürfen Kontaktlinsen vor der Behandlung nicht getragen werden?

Harte Kontaktlinsen sollten 4 Wochen, weiche Linsen mindestens 2 Wochen vor der Behandlung nicht mehr getragen werden.

16. Wie lange ist man nach der Behandlung arbeitsunfähig?

In der Regel ist man je nach Behandlungsmethode 2-5 Tage arbeitsunfähig. Für die Genesungstage kann Ihr Augenarzt Ihnen leider keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen, da es sich aus Sicht der Krankenkassen um einen komfortmedizinischen Eingriff handelt. Ihre Urlaubsplanung sollten Sie somit in die Zeitplanung der Behandlung integrieren.

17. Hat man Schmerzen?

In der Vorbereitungsphase der Behandlung erhält der Patient Augentropfen, die für eine schmerzfreie Behandlung sorgen. Bei Patienten, die mit der PRK-Methode behandelt wurden, können vereinzelt (je nach Schmerzempfindlichkeit) in den ersten Tagen Schmerzen auftreten, die mit Schmerzmitteln gut therapiert werden können. Die Behandlung nach der LASIK-Methode ist dagegen schmerzfrei und somit angenehmer für den Patienten.

18. Was kostet die Behandlung? Was zahlt die Krankenkasse?

Unsere Kostenaufstellung finden Sie hier. Die Krankenkassen übernehmen in der Regel keine Kosten, da es sich bei der Laserbehandlung um ein komfortmedizinisches Verfahren handelt. In seltenen Fällen (z.B. hohe Sehfehlern mit Kontaktlinsenunverträglichkeit oder körperlichen Anomalie) ist die Kostenübernahme durch Krankenkassa möglich. Wir bitten Sie, dies vorab mit Ihrer gesetzlichen Krankenkasse abzuklären. Im Grazer Augenlaserzentrum werden nur Privatleistungen erbracht. Die Kosten können aber evtl. steuermindernd in die Steuererklärung aufgenommen werden

Wir bemühen uns, Ihnen einen sehr fairen Preis für eine exzellente und umfassende Behandlung anzubieten.

19. Gibt es eine Altersgrenze?

Das Mindestalter für eine Laserbehandlung mit dem Excimer-Laser ist die Vollendung des 18. Lebensjahrs. Mit Einsetzen der Altersweitsichtigkeit (ca. ab dem 45 Lebensjahr), wenn eine kontinuierliche Verschlechterung (Hyperopisierung) stattfindet, kann die Effektivität der Behandlung sinken. Mit zunehmendem Lebensalter wird eine Trübung der Augenlinse wahrscheinlicher (Grauer Star / Katarakt). Bei der dann evtl. notwendig werdenden Kataraktoperation, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit durch eine entsprechende Kunstlinse korrigiert werden.

20. Gibt es Methoden bei altersbedingter Sehschwäche?

Auch die Altersweitsichtigkeit stellt heutzutage kein wesentliches Problem mehr da. Durch eine sogenannte Presbylasik wird auch das Sehen in die Nähe deutlich verbessert, ohne wesentliche Einbußen bei der Sehschärfe in die Ferne (wie früher bei der sogenannten Monovision). Ab dem 50. Lebensjahr oder auch bei vorhandener Katarakt (grauer Star) empfehlen wir aber eher eine sogenannte Multifokale-Intraokularlinse.

21. Werden neueste OP-Techniken angeboten?

Ja, denn das Grazer Augenlaserzentrum besitzt Kernkompetenz in den neusten und wirkungsvollsten Therapiemethoden rund um das menschliche Auge.

22. Werden die Geräte regelmäßig gewartet?

Alle Lasergeräte des Grazer Augenlaserzentrums werden mit Vollwartungsverträgen betrieben. Durch tägliche umfangreiche Messreihen (ähnlich wie bei einem „Flight-Check“ im Flugzeug) lassen sich mögliche technische Störungen frühzeitig erkennen und beheben. Vor Beginn der Laser-Eingriffe werden die Geräte hochgefahren und durch pennible Meßverfahren auf die Genauigkeit überprüft. Auch zwischen Behandlungen wird ein obligatorisches Energietest durchgeführt. Grazer Augenlaserzentrum ist sicherheitshalber mit einer Sekundärstromversorgung ausgestattet, somit können alle Eingriffe im Falle eines Stromausfalls ungestört zu Ende geführt werden.